|
|
Mittwoch, den 31. Dezember 2008
Rückblick: 8200 Besucher 2008 im Dix-Haus Positionen von Vorsitzendem Michael Kicherer
Gaienhofen (swb). Das Dix-Haus in Hemmenhofen sieht Michael Kicherer, der Vorsitzende des Fördervereins, durchaus auf einem gute Weg: "Wir haben vor zwei Jahren, nachdem uns Frau Blübaum verlassen hat, das Konzept des Hauses umgestellt und ganz bewusst wesentlich stärker auf die Belange der Besucher Rücksicht genommen. Momentan wird jährlich neben der ständigen Präsentation zu Leben und Werk von Dix eine inhaltliche Ausstellung mit Originalarbeiten von Dix gezeigt. So in diesem Jahr die Ausstellung "Vivat crescat floreat" die sich mit dem Garten des Hauses in Hemmenhofen und mit den Pflanzenmotiven im Werk von Otto Dix beschäftigte. Wir durften in diesem Jahr 8.200 Besucher zählen." Die Zukunft des Dix-Hauses im künstlerischen Bereich: "Auch zukünftig werden wir darum bemüht sein, im Haus die Atmosphäre eines Wohn- und Arbeitshauses des Künstlers Otto Dix und seiner Familie zu vermitteln. Dazu gehört ganz wesentlich, dass auch Originalarbeiten in Hemmenhofen zu sehen sind. Im kommenden Jahr wird die Ausstellung "...zum Kotzen schön.." mit Landschaftsbildern von Dix aus dem Hegau und vom Bodensee zu sehen sein." Was kann Dix heute noch für die Region leisten? Ist er ein Magnet? Kicherer: "Dix ist einer der wichtigsten internationalen Künstler des 20. Jahrhunderts. Auch im kommenden Jahr wird in gewichtigen Ausstellungen sein Werk auf der ganzen Welt vorgestellt werden. Seine Geburtsstadt Gera hat es in den vergangenen Jahren hervorragend beherrscht, mit diesem Kapital umzugehen. Auf der Höri malen die Mühlen etwas langsamer. Vielen ist immer noch unbekannt, dass Dix hier einen Grossteil seines Lebens verbrachte und auch einen Grossteil seines Werkes schuf. Für die Region ist er vor allen Dingen in Zusammenhang mit den Höri-Künstlern und auch bei der Singener Kunstausstellung eine der prägenden Persönlichkeiten. Das Dix Haus in der Region zu erhalten und attraktiv zu betreiben ist eines der Hauptanliegen des Otto-Dix-Haus-Fördervereins, der das Haus bis heute ehrenamtlich betreut und betreibt." 25 Jahre und dann Ende? Kicherer: "Dass die momentane Lage nicht ein Ende sein muss, daran arbeiten wir mit allen Kräften - auch mit Hilfe der Gemeinde Gaienhofen und des Landkreises Konstanz."
|
|
|